Aufrufe: 5 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 26.09.2022 Herkunft: Website
Melanotan II (MT2) ist ein stimulierendes Peptid, das die Hautbräunung fördert. Melanozyten-stimulierendes Hormon (MSH) ist eine Klasse von Peptidhormonen, die in der mittleren Hypophyse produziert werden und Pigmentzellen (Melanozyten) in Haut und Haar dazu anregen, Melanin zu produzieren und freizusetzen, was zu dunklerer Haut und Haaren führt. Melanotan II steigert die Melaninproduktion, indem es Hautpigmentzellen, sogenannte Melanozyten, stimuliert.
Melanin ist ein Hautpigment, das unsere Haut vor UV-Strahlung und Sonnenschäden schützt. Es kann als körpereigener natürlicher Sonnenschutz betrachtet werden. Ein niedriger Melaninspiegel bedeutet, dass die Haut sehr anfällig für DNA-Schäden durch übermäßige Sonneneinstrahlung ist. Dieser Mangel an Melanin und sein Schutz vor UV-Strahlung führen dazu, dass Menschen mit heller Haut anfällig für Verbrennungen sind und ein erhöhtes Risiko für DNA-Schäden haben. Das bedeutet auch, dass sie viel Zeit investieren, um sich sicher zu bräunen, ohne zu brennen.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D durch Sonnenlicht zu gewährleisten, ohne ein Melanom zu riskieren, ist eine Art Balanceakt. Studien haben ergeben, dass ein Aufenthalt in der Sonne zur Vorbeugung von Melanomen zu Vitamin-D-Mangel führen kann.
Um eine sichere Bräune zu erreichen, müssen wir das Melanozyten-stimulierende Hormon stimulieren, das für die Steigerung der Melaninproduktion verantwortlich ist.
Wissenschaftler entdeckten die Verwendung von „Bräunungspeptiden“ bei der Erforschung möglicher Behandlungsmöglichkeiten für Hautkrebs. Sie stellten die Hypothese auf, dass die Aktivierung des natürlichen Pigmentsystems des Körpers durch den Prozess der Melanogenese zu einer schützenden Bräune vor der UV-Exposition führen und dadurch die Wahrscheinlichkeit von Hautschäden verringern könnte.
Bei nur geringer UV-Belastung stimuliert die Freisetzung des Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons die natürliche Steigerung der Melaninproduktion durch Melanozyten in der Haut. Unabhängig von Ihrem Hauttyp liefert die Verwendung von Bräunungspeptiden mehr a-MSH, was zu mehr Melanin und einem größeren Bräunungspotenzial (Hautpigmentierung) führt.
Klinische Studien deuten darauf hin, dass die Verwendung von Melanotan II das Potenzial hat, die Melaninproduktion bei minimalen Nebenwirkungen zu steigern. Die Hauptaufgabe der Melanogenese besteht darin, das Unterhautgewebe, die Schicht unter der Haut, vor schädlichem UV-B-Licht zu schützen. Es absorbiert das gesamte UV-B-Licht und verhindert so, dass es in die Hautschichten eindringt.
Dunklere Bräune bei geringerer UV-Strahlung
Bräune ohne Sonnenbrand, auch für hellhäutige Menschen
Kann das Melanomrisiko (Hautkrebs) verringern
Kann das Auftreten von Sonnenbrand auf der Haut verringern
Kann Körperfett reduzieren
Kein Sonnenbrand oder Bräunungsstreifen
Keine Bräunungsstreifen oder Entfernung von künstlicher Bräune
Kann die Libido steigern
In klinischen Studien zur Verwendung als Bräunungsmittel wurde festgestellt, dass Melanotan II ein wirksamer Erektionsstimulator bei Männern ist. Es wurde auch gezeigt, dass es die weibliche Libido bei Patienten mit sexueller Erregungsstörung steigert.
Gesichtsrötung
Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen
Bei Männern kommt es 1–5 Stunden nach der Einnahme zu einer spontanen Erektion (Priapismus) mit Gähnen- und Dehnungssyndrom
Langfristig bestehen Bedenken, dass Melanotan II das Risiko erhöhen könnte:
Melanom – ein potenziell schwerwiegender Hautkrebs
Dunklere Muttermale, neue Muttermale und atypische melanozytäre Muttermale
Schwarze Nägel – ein oder mehrere Nägel werden braun bis schwarz
Empfohlene Anwendung: Tägliche Anwendung für 1–2 Wochen, dann Wartung 1–2 Mal pro Woche.
Bräunungsinjektionen gibt es in zwei Formen: Melanotan I und Melanotan II. Beide Arten von Injektionen wirken durch die Replikation des Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons in Ihrem Körper. Dieses Hormon bindet an Melanocortinrezeptoren und stimuliert die Melaninproduktion in den Hautzellen. Je mehr Melanin Ihre Hautzellen produzieren, desto dunkler wird Ihre Haut.
Melanotan I bleibt in Ihrem Körper länger als Melanotan II, bevor es durch Enzyme abgebaut wird. Melanotan I ist medizinisch als Afamelanotid bekannt.
Afamelanotid, das unter dem Markennamen Scenesse vertrieben wird, wird zur Vorbeugung von Phototoxizität bei Patienten mit erythropoetischer Protoporphyrie eingesetzt. Menschen mit dieser seltenen genetischen Störung leiden unter starken Schmerzen, wenn ihre Haut Sonnenlicht und künstlichem Licht ausgesetzt wird.
Melanotan II bindet an ein breiteres Spektrum an Rezeptoren als Melanotan I und hat eine kürzere Lebensdauer in Ihrem Körper. Es kann auch Ihre Blut-Hirn-Schranke überwinden und zu Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, sexueller Dysfunktion und Müdigkeit führen. Melanotan II wird derzeit nicht zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.
Sowohl Melanotan I als auch Melanotan II unterliegen keiner Regulierung und werden oft illegal online verkauft. Online-Händler werden von keiner staatlichen Gesundheitsorganisation überwacht, daher besteht ein hohes Risiko, dass Produkte falsch gekennzeichnet sind oder Verunreinigungen enthalten.