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Benachrichtigen Sie über Melanotan II

Aufrufe: 12     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 16.05.2023 Herkunft: Website

Melanotan II ist ein synthetisches Analogon des Peptidhormons α-Melanozyten-stimulierendes Hormon (α-MSH), das die Melaninproduktion stimuliert und die sexuelle Erregung steigert. Es wurde als Medikamentenkandidat gegen weibliche sexuelle Dysfunktion und erektile Dysfunktion entwickelt, die klinische Entwicklung wurde jedoch 2003 gestoppt, und bis 2018 waren keine Produkte mit Melanotan II auf dem Markt und die gesamte kommerzielle Entwicklung wurde eingestellt. Nicht lizenzierte, ungetestete oder betrügerische Produkte, die unter dem Namen „Melatane II“ verkauft werden, angeblich wirksame „Bräunungspillen“, aber mit Nebenwirkungen wie ungleichmäßiger Pigmentierung (wodurch die bereits gleichmäßige Pigmentierung stärker ausgeprägt ist), neuen Muttermalen (Nävi) und der Verdunkelung oder Vergrößerung bestehender Muttermale, wurden gemeldet und veranlassten medizinische Behörden, von der Verwendung abzuraten. Es liegen keine wissenschaftlichen Studien zu möglichen langfristigen und dauerhaften Nebenwirkungen der Verwendung dieses Peptids vor.

Synthese Melanotan II

Bei der Synthese von Melanotan II wird der orthogonale Schutz der ε-Aminogruppe von Lysin und der γ-Carboxylgruppe von Asparaginsäure vor der Carbodiimid-vermittelten Laktamierung entfernt, was zu Zwischenprodukten führt. Dieses Zwischenprodukt bildet Melanin II, wenn es an N-Acetylnorleucin gebunden wird. Der gesamte Prozess kann in 12 Schritten abgeschlossen werden, die Gesamtausbeute beträgt 2,6 %, es ist keine präparative Chromatographie erforderlich und die Produktreinheit 90 % überschreitet.

Wirkmechanismus

Melanotan II wirkt als nicht-selektiver Agonist der Melanocortinrezeptoren MC1, MC3, MC4 und MC5. Melanotan II bewirkt die Melanogenese durch Aktivierung des MC1-Rezeptors, während seine klinisch dokumentierten Wirkungen vermutlich mit seiner Fähigkeit zur Aktivierung des MC4-Rezeptors zusammenhängen (obwohl angenommen wird, dass auch MC3 daran beteiligt ist). Zu den weiteren Wirkungen von Melanotan II, die meist als Nebenwirkungen angesehen werden, gehören Hitzewallungen, Übelkeit, Erbrechen, Dehnung, Gähnen und Appetitlosigkeit (letztendlich durch Aktivierung von MC4).

Gesellschaft und Kultur

Viele Produkte werden als „Melanotan“ oder „Melanotan-1“ oder „Melanotan-2“ online, in Fitnessstudios und in Schönheitssalons vermarktet. Nicht regulierte Produkte dürfen in keiner Gerichtsbarkeit legal für den menschlichen Gebrauch verkauft werden. Ab 2007 begannen nationale Gesundheitsbehörden, Warnungen vor ihrer Verwendung auszusprechen.